07
Januar
2020
|
12:45
Europe/Amsterdam

Prädikat „besonders nachhaltig“: Konica Minolta erhält Nikkei SDGs Management Grand Prix

Zusammenfassung

Konica Minolta, Inc. (Konica Minolta) wurde mit dem Grand Prix beim Nikkei SDGs Management Grand Prix ausgezeichnet. Er wird Unternehmen verliehen, die „Spitzenreiter in Sachen SDGs-Management sind und so den Wert ihres Unternehmens steigern“.[1] Die Preisträger wurden von einem externen Komitee auf Grundlage ihrer Initiativen und Strategien umfassend bewertet. Von 637 Unternehmen erhielt ein Unternehmen, Konica Minolta, den übergreifenden Grand Prix. Weitere Auszeichnungen wurden in den Kategorien „Strategie und wirtschaftlicher Wert von SDGs“, „sozialer Wert“ sowie „ökologischer Wert“ verliehen.

Konica Minolta ist davon überzeugt, dass Unternehmen in der Lage sein müssen, auch latente Probleme zu identifizieren und gemeinsam mit ihren Kunden Lösungen dafür zu entwickeln. Das ist insbesondere bei den Themen Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Entwicklung entscheidend. Konica Minolta stellt sich aus diesem Grund eine ideale Welt der Zukunft vor. So kann das Unternehmen feststellen, was jetzt getan werden muss, um neue Geschäftsfelder der Zukunft zu entwickeln. Konica Minolta hofft auf diese Weise neue Werte zu schaffen, die dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Die Auszeichnung mit dem Grand Prix bestätigt, dass die Bemühungen von Konica Minolta mit den Prinzipien des SDGs-Managements in Einklang stehen und dass die bisherigen Leistungen öffentliche Anerkennung verdienen.

Beispiele für soziale Werte „made by“ Konica Minolta

1. Vernetzte Versorgung mit dem Care Support Solutions Service
Mit der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen in Japan ist der Mangel an Pflegepersonal zu einem ernsthaften sozialen Problem geworden. Konica Minolta hat daher den Service Care Support Solutions entwickelt. Dieser Service erkennt bestimmte Verhaltensweisen der Bewohner mit Hilfe von an der Decke montierten Nah-Infrarot-Kameras und Sensoren, die leichte Bewegungen registrieren und eine Benachrichtigung an die Smartphones des Pflegepersonals senden. Der Service hilft dem Pflegepersonal, die Situation zu erfassen und die beste Reaktion zu bestimmen, aber auch, um Informationen in Echtzeit auszutauschen. Da Pflegeeinrichtungen oft Schwierigkeiten haben, eine solche ICT-Ausrüstung einzuführen, hat Konica Minolta auch den Care Director Service ins Leben gerufen: So kann das Pflegepersonal zu professionellen Pflegeleitern ausgebildet werden, die verschiedene Daten analysieren und effektiv nutzen können.

Für die Zukunft plant Konica Minolta, mit Pflegedienstleistern und IT-Unternehmen sowie mit Pflegeeinrichtungen zusammenzuarbeiten, um neue Werte zu schaffen, indem Daten gemeinsam genutzt, miteinander verbunden und gegenseitig analysiert werden. Ziel ist es, den Ansatz „vernetzte Pflege“ zu entwickeln, um zu Hause das gleiche Maß an Pflege wie in einer Pflegeeinrichtung zu erreichen.

2. Medizinische Herausforderungen in Schwellenländern mit Hilfe der Fernversorgung angehen
In Bangladesch steigen Krankheiten aufgrund von schlechten Lebensgewohnheiten sprunghaft an; die schnelle Reaktion auf die Bedürfnisse der Patienten ist ein kritisches Thema im bengalischen Gesundheitswesen. In den ländlichen Gebieten, in denen über 60 Prozent der Bevölkerung leben, herrscht ein Mangel an medizinischen Einrichtungen, Geräten und Ärzten. Für eine medizinische Behandlung müssen Patienten erhebliche Entfernungen in die Städte zurücklegen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat Konica Minolta ein Ferndiagnosesystem entwickelt: Es ermöglicht einer ländlichen Klinik zum Beispiel, mit Hilfe tragbarer Geräte Röntgenbilder des Patienten aufzunehmen und die Bilddaten in die Cloud zu laden, so dass Ärzte in der Stadt die Röntgenbilder betrachten und entsprechende Diagnosen stellen können. Nach der Durchführung eines Diagnose-Pilotprojekts im Jahr 2017 wurde im September 2018 in der Hauptstadt Dacca und der umliegenden Region ein kostenpflichtiger medizinischer Untersuchungsversuch gestartet, der von der Japan International Cooperation Agency (JICA) übernommen wurde. Zukünftig wird Konica Minolta die Anzahl der Untersuchungsorte erhöhen und auch daran arbeiten, die Kosten für diagnostische Dienstleistungen zu reduzieren, indem die gesammelten Daten analysiert und ein KI-basiertes Screening eingeführt wird.

Beispiele für Umweltwerte „made by“ Konica Minolta

1. „Green Supplier”-Aktivitäten
Konica Minolta führt „Green Supplier“-Aktivitäten durch: Indem Zulieferer mit Umwelttechnologien und Know-how versorgt werden, können sowohl die Umweltbelastung als auch die Betriebskosten gesenkt werden. Die Umweltexperten von Konica Minolta besuchen Produktionsstandorte von Zulieferern und unterbreiten Verbesserungsvorschläge, erläutern Vorteile durch die Kostensenkung oder auch Investitionsgründe in Sachen Nachhaltigkeit. Anschließend arbeiten sie mit den Lieferanten zusammen, wenn diese Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Umweltauswirkungen ergreifen.

2. Aufbau einer digitalen Umweltplattform
Konica Minolta hat viele Unternehmen digitalisiert und ihnen in Bezug auf Umweltkompetenz unter die Arme gegriffen – zum Beispiel mit Hilfe von biz-Library, einem Umweltmanagement-Schulungstool, sowie mit einem Energiespardiagnose-Tool. Derzeit baut Konica Minolta eine digitale Umweltplattform auf, um Umweltwissen mit anderen Unternehmen zu teilen und gemeinsam neue Werte zu schaffen. Konica Minolta hofft, dass die Plattform durch die Ansammlung von Umweltkompetenz wachsen und bedeutende Beiträge zur Lösung von Umweltproblemen leisten wird.

Ermutigt durch die Auszeichnung mit dem Grand Prix wird Konica Minolta weiterhin Werte liefern, die zur Erfüllung der 17 Nachhaltigkeitsziele beitragen werden.

[1] Mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) haben die Vereinten Nationen (UN) politische Zielsetzungen entwickelt, um eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene sicherzustellen.

Bildmaterial: 

© Konica Minolta, 2020

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