17
Dezember
2019
|
08:28
Europe/Amsterdam

Konica Minolta stellt neues Einstiegssystem für UV-Spotlackierung vor

Haptisch ansprechende Druckerzeugnisse und Verpackungen schaffen Kaufanreize

Zusammenfassung

Konica Minolta bringt mit der MGI JETVARNISH 3D One ein neues Einstiegsmodell für die UV-Spotlackierung auf den Markt. Damit können Anbieter für Digital- und Offsetdrucke ihre Produkte mit wenig Aufwand veredeln.

Die MGI JETVARNISH 3D One verwendet einen Universallack für verschiedene 2D- und 3D-Effekte und führt die Lackierung in nur einem Durchgang aus. Mit der Produktion aufmerksamkeitsstarker Druckerzeugnisse eröffnet das Einstiegsmodell Druckdienstleistern neue Möglichkeiten, um am Veredelungsmarkt viele Aufträge aus der Verlags- und Werbebranche zu generieren. Dabei eignet sich das System gerade für die Veredelung von Printprodukten in kleinen und mittleren Auflagen. Verpackungen lassen sich damit ebenso aufwerten wie Bücher, Zeitschriften oder Broschüren. Eine spotlackierte Speisekarte oder eine individuell veredelte Grußkarte wirkt beim Leser und besticht durch ihre besondere Haptik und Visualität. Das neue System richtet sich dabei unter anderem an Druckdienstleister, Veredler und alle Kunden von Konica Minolta, die sich profitable Geschäftsmöglichkeiten erschließen möchten.

Die wichtigsten Leistungsdaten im Überblick:

  • Geringe Investitions- und Produktionskosten erleichtern eine einfachere Finanzierung.
  • Der Lack lässt sich mit einer Schichtdicke von 21 bis 116 Mikrometer in einem Durchgang applizieren.
  • Der integrierte AIS-Scanner ermöglicht ein präzises Einpassen der Lackvorlage auf dem vorgedruckten Druckbogen, und das ohne Schnittmarken, Makulatur und praktisch ohne Rüstzeit.
  • Die MGI-Software beinhaltet einen Lackeditor für Korrekturen an der Lackdatei sowie einen Kostenrechner und eine Auftragsverwaltung.

Das Veredelungssystem kombiniert die MGI-Technologie mit den piezoelektrischen Drop-on-Demand-Druckköpfen von Konica Minolta. Der Druck kann sowohl auf Offset- als auch auf digital bedruckten Materialien erfolgen. Die „On-the-fly“-Trocknung und -Härtung mit einer umweltfreundlichen LED (ozonfrei ohne Abluft) gehört ebenfalls zum Standard. Pro Stunde lassen sich bis zu 2.077 A3-Bögen in einem Formatbereich von 364 x 750 mm verarbeiten.

Optional ist die Verarbeitung variabler Daten für einen versionierten oder personalisierten Druck möglich. Auch steht optional ein Konverter für die Wandlung von PDF in TIFF sowie eine Möglichkeit zur Verarbeitung metallisch beschichteter Substrate zur Verfügung.

„Die Absatzzahlen eines Druckerzeugnisses verbessern sich signifikant, wenn zusätzlich zum 4c-Druck eine taktile Veredelung verarbeitet wird. Genau hier liegt die Stärke der neuen MGI JETVARNISH 3D One. Das System ist in der Lage, Mehrwert zu produzieren – und das zu ansprechenden Investitionskosten“, erläutert Mirko Pelzer, Product Manager Industrial Printing bei Konica Minolta.

Der besondere Mehrwert einer Verpackung, eines Bucheinbands oder einer Broschüre weckt nachweislich den Kaufanreiz beim Verbraucher. Eine Studie der Foil and Specialty Effects Association belegt beispielsweise, dass die Zeit zur Erkennung veredelter Produkte um 45 Prozent kürzer ist als bei Produkten, die nicht veredelt sind. Zudem schaffen veredelte Produkte eine um 18 Prozent längere Aufmerksamkeit als reine Printprodukte. Die visuelle Aufmerksamkeit des Verbrauchers hat wiederum einen starken Einfluss auf seine Kaufentscheidung: Je länger er sich auf einen Artikel konzentriert, desto wahrscheinlicher ist es, dass er ihn wählt und ihm höhere Sympathien entgegenbringt.

Die MGI JETVARNISH 3D One ist bereits jetzt in Deutschland verfügbar. Das neue Veredelungssystem wird exklusiv von Konica Minolta vertrieben.

Bildmaterial:

 

© Konica Minolta, 2020

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