07
Januar
2021
|
10:00
Europe/Amsterdam

30.000 Tonnen CO2-Emissionen in 5 Jahren kompensiert

Zusammenfassung

Seit der Einführung seines Programms „Enabling Carbon Neutrality“ vor fünf Jahren hat Konica Minolta Business Solutions Europe gemeinsam mit seinen Kunden, bereits mehr als 30.000 Tonnen CO2-Emissionen kompensiert[1]. Genauer gesagt ist das eine Strecke von 93 Millionen Kilometer, was etwa 2.300 Weltumrundungen (entlang des Äquators) mit einem Auto entspricht. Kunden aus sechzehn Ländern in Europa haben dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet.

„Wir nehmen unsere Verantwortung, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, sehr ernst. Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen ist allerdings nur der letzte Schritt. Deshalb setzen wir vor allem auf die Vermeidung und Reduzierung des Energieverbrauchs und die Substitution von CO2-emittierenden Stromquellen durch grüne Energie“, sagt Olaf Lorenz, Senior General Manager, Digital Transformation Division bei Konica Minolta Business Solutions Europe. Konica Minolta orientiert sich mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen. Die SDGs wurden entwickelt, um eine weltweite, ganzheitliche Strategie zur Bewältigung der wichtigsten globalen Herausforderungen auf ökologischer und sozialer Ebene zu ermöglichen. Konica Minolta Europe konzentriert sich besonders auf die sechs SDGs „Klimaschutz“, „verantwortungsvolle Produktion und Konsum“, „qualitativ hochwertige Bildung“, „Gleichstellung der Geschlechter“, „menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum'' sowie „Partnerschaften für die Ziele“.

Die Kompensation von unvermeidbaren CO2-Emissionen  

Zu einer der Maßnahmen von Konica Minolta zählt das Programm „Enabling Carbon Neutrality“. Kunden, die daran teilnehmen, unterstützen ein Gold-Standard-zertifiziertes Kompensationsprojekt auf der Karibikinsel Aruba. Dort reduziert ein Windpark mit einer Gesamtleistung von 30 Megawatt die Abhängigkeit von Diesel und anderen Brennstoffen zur Stromerzeugung. Damit trägt Konica Minolta gemeinsam mit ClimatePartner in zweifacher Hinsicht zum Kampf gegen die globale Erwärmung bei: Aruba muss weniger Brennstoffe aus dem Ausland importieren, wodurch ein geringerer Anteil an Treibstoff zur Stromerzeugung verbrannt wird. Die positive Wirkung dieses Projekts geht jedoch weit über den Klimaschutz hinaus. So werden lokale Arbeitsplätze geschaffen und die Modernisierung als auch Förderung der lokalen Infrastruktur vorangetrieben.

Das „Enabling Carbon Neutrality“-Programm ist Teil des bizhub ECO-Service von Konica Minolta. Vorteile des grünen Programms sind die voreingestellte ECO-Konfiguration von Farb-Multifunktionssystemen (MFPs) als auch die Kooperation mit Treedom. Die Organisation pflanzt für jeden verkauften Service einen Baum in Kenia. Bislang bieten bereits sieben Länder in Europa dieses Angebot an, darunter auch Deutschland und Österreich. Auch am Hauptsitz der klimaneutralen Europa- und Deutschlandzentrale von Konica Minolta kommt bizhub ECO zum Einsatz.

Substitution CO2-emittierender Stromquellen durch grüne Energie

Um seine CO2-Emissionen zu reduzieren, setzt Konica Minolta weltweit auf die Nutzung alternativer Energiequellen. Im Januar 2019 trat das Unternehmen der Initiative RE100 bei und verpflichtete sich damit, bis 2050 insgesamt 100 % seines Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Der europäische und deutsche Hauptsitz von Konica Minolta sowie die Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich, Großbritannien sowie die meisten Standorte in Frankreich und Schweden nutzen bereits Strom aus erneuerbaren Quellen.

Vermeidung und Reduzierung des Energieverbrauchs

In Bezug auf die Senkung seiner CO2-Emissionen sieht das langfristige Umweltziel von Konica Minolta, die Eco Vision 2050, eine Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2050 um 80 % vor (verglichen mit dem Niveau von 2005). Bereits 2016 konnte das gesetzte mittelfristige Ziel von 40 % mit 49 % an Emissionseinsparungen übertroffen werden.

Durch die COVID-19-Pandemie wurde eine hohe Anzahl an Emissionen eingespart, wie zum Beispiel durch das Wegfallen von Geschäftsreisen. Konica Minolta Europe unterstützt dies mit dem visuellen Fernunterstützungstool AIRe Link. Diese Anwendung ermöglicht es Unternehmen, Probleme an ihren Drucksystemen selbst zu lösen, während Konica Minolta aus der Ferne zur Seite steht. Seit Februar 2020 konnten so europaweit mehr als 3.000 Kundenbesuche eingespart werden. Neben der Erkennung von Fehlfunktionen an MFP- oder Produktionsdrucksystemen kann AIRe Link auch für Geräte oder Maschinen in anderen Branchen eingesetzt werden.

Emissionen konnten auch durch die Durchführung von virtuellen Meetings eingespart werden. Mit seinem Tool für virtuelle Zusammenarbeit, Workplace Go, kann Konica Minolta Unternehmen dabei helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu verbessern, indem z. B. Geschäftsreisen für Meetings reduziert werden.

Bestätigt wurden die Umweltschutzbestrebungen durch die erneute Listung von Konica Minolta als eines der „2020 Global 100 Most Sustainable Corporations in the World“.

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[1] Seit 8. Dezember 2020